Transformation — was ist das?
Unter Transformation verstehen wir mehr als eine Verbesserung des Status Quo. Es geht um eine unternehmerische Neuausrichtung angesichts weitreichender Veränderungen im Inneren von Organisationen und in ihrem Umfeld. Dazu braucht es die Vision eines “neuen Selbst”.
„Transformation“ ist für uns ein aktiv zu beeinflussender Vorgang in Unternehmen, der gravierende Umbauprozesse einschließt und sowohl Strategien, geteilte Werte, Strukturen, Arbeitsprozesse als auch Rollen sowie Formen des Führens und Zusammenarbeitens umfasst.
Transformation als Prozess
Aktuelle Transformationsprozesse in Unternehmen sind durch eine multiple Ausgangslage geprägt: Unternehmen müssen zugleich gesellschaftliche, digitale, ökologische, geopolitische und arbeitsweltliche Umbrüche bewältigen, die sich wechselseitig verstärken und als „polycrisis“ beschrieben werden. Dabei lassen sich Transformationsprozesse – im Gegensatz zu früheren strategischen Planungen – nicht in klar definierte “5 Jahrespläne” und Roadmaps überführen.
Vielmehr bedarf es einer kontinuierlichen Analyse von Transformationsherausforderungen und Veränderungsbedarfen sowie flexibler, bedarfsgerechter Transformationsaktivitäten. Trotz aller Flexibilität benötigen Transformationsprozesse eine klare Richtschnur: Wohin will die Organisation sich entwickeln? Was macht das “neue Selbst” aus? In diesem Kontext können Werte als “Nordstern” fungieren.
Transformationsprozesse müssen von der Geschäftsführung getragen werden. Sie stiften Richtung, Verbindlichkeit und Energie. Gleichzeitig ist eine Beteiligung der Mitarbeiterschaft zentral, damit der Prozess in der Breite verstanden, mitgestaltet und akzeptiert wird.
Transformation aus arbeitswissenschaftlicher Sicht: Der Mensch im Mittelpunkt
In unseren Projekten steht das Zusammenspiel von Menschen in Organisationen sowie von Organisationen mit ihrer Umwelt im Zentrum.
Transformationsprozesse gehen häufig mit Unsicherheit, steigender Komplexität, Rollenkonflikten, Zielspannungen (z.B. zwischen Effizienz und Nachhaltigkeit) und nicht selten auch mit Überlastung einher.
Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht geht es darum, Belastungen zu erkennen, Beteiligung zu stärken und Lern‑ und Gestaltungsräume zu schaffen, in denen Menschen neue Arbeitssysteme aktiv mitgestalten können.
Wir analysieren Transformationsanlässe, Arbeitsbedingungen, aktuelle Problemlagen und Belastungen, ermöglichen Beteiligung und entwickeln gemeinsam mit Geschäftsführungen und Beschäftigten tragfähige Lösungen mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden ebenso zu stärken wie die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation.















