30 Jahre ITA – Eine kleine Zeitreise
Wichtige Meilensteine in der Geschichte des ITA
Tauchen Sie ein in die Entwicklung des ITA! Unsere Zeitleiste zeigt Ihnen, wie sich das ITA im Laufe der letzten 30 Jahre entwickelt hat und welche Highlights es gab.
Erste Modellprojekte am Lehrstuhl für Industriebetriebslehre und Arbeitswissenschaft an der Universität Kaiserslautern (LIA) unter Leitung des Lehrstuhlinhabers Prof. Dr. Klaus J. Zink, u.a. “Auswirkungen neuer Technologien auf Werkstätten für Behinderte in Rheinland-Pfalz” und “Konzeption eines Modellvorhabens zur Unterstützung von Werksstätten für Behinderte in Rheinland-Pfalz”

In diesem Jahr wurde die Forschungsstelle Technologie und Arbeit (FTA) gegründet, damals noch Teil der Universität Kaiserslautern, Fachbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Beginn einer 15-jährigen engen Kooperation zwischen dem Landesamt für Jugend und Soziales, der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen und der Forschungsstelle bzw. später dem Institut.

Nachdem die Forschungsstelle verteilt auf mehrere Wohnungen im Uni-Wohngebiet keine optimalen Arbeitsbedingungen vorfand, ergab sich mit der Eröffnung des Gebäude 42 der Universität die Möglichkeit, sich Lehrstuhl-nah anzusiedeln.
(Bild: Universität Kaiserslautern)
Nachdem die Forschungsstelle personell gewachsen war, wurde schließlich eine Ausgründung der Forschungsstelle als eigenständiges Institut in Form eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins vollzogen.

Die Anbindung des ITA an die Universität Kaiserslautern wurde im Rahmen eines Kooperationsvertrages geregelt, der dem Institut den Status eines An-Instituts zugesteht. Damit erlangte das ITA den Status einer wissenschaftlichen Einrichtung der Universität Kaiserslautern, dessen Tätigkeitsschwerpunkte in der Forschung, der Ausbildung von Studierenden sowie der Betreuung von Doktoranden und Habilitanden liegen.

Prof. Dr. Klaus J. Zink war sieben Jahre lang Mitglied im Präsidium der
deutschsprachigen Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA), davon zwei Jahre
(1998–2000) deren Präsident. In dieser Zeit wurde unter seiner Leitung und mit repräsentativen Vertretern der GfA u. a. ein neues Leitbild der GfA sowie ein Memorandum zur Zukunft der Arbeitsforschung erarbeitet.

Auf Drängen der Universität wechselte das Institut im Jahr 1999 sukzessive in die wirtschaftliche Selbständigkeit. Neue Arbeitsverträge wurden direkt mit dem Institut — und nicht mehr mit der Universität — abgeschlossen, gleichzeitig wurde die Administration neuer Forschungsprojekte unmittelbar vom ITA übernommen.

International vertrat Klaus J. Zink viele Jahre die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft im Council der International Ergonomics Association (IEA), der Dachorganisation der nationalen arbeitswissenschaftlichen Gesellschaften mit ca. 50 Mitgliedsorganisationen weltweit. Von 2000–2003 war er Mitglied des IEA-Präsidiums, und erneut von 2009–2012 als Vice President der IEA.

Mit dem Auslaufen der Finanzierung der Aktivitäten des ITAs im Bereich der Forschung für und mit Werkstätten für behinderte Menschen erwirtschaftete das ITA von nun an alle seine Aktivitäten aus selbst eingeworbenen Drittmitteln.

Erstmals ziehen alle ITA Bereiche zusammen an einen Standort. Das Business Innovation Center (BIC) an der Institutsmeile biete dafür hervorragende Rahmenbedingungen.
(Bild: BIC Kaiserslautern)

Von 1980 bis 2012 war Klaus J. Zink ordentlicher Professor an der RPTU und Lehrstuhlinhaber am Lehrstuhl für Industriebetriebslehre und Arbeitswissenschaft. Anschließend blieb er noch Senior-Forschungsprofessor für Industrial Management and Human Factors bis März 2020. Durch die Gründung des ITA blieb sichergestellt, dass die Arbeitswissenschaft auch nach dem Ausscheiden des Lehrstuhlinhabers in Kaiserslautern und in Rheinland-Pfalz verankert bleibt.

Unmittelbar gegenüber unseres bisherigen Standorts ergab sich die Möglichkeit, Räume anzumieten und diese nach unseren eigenen Anforderungen auszugestalten. Wir wagen den dritten Umzug …

Mit dem Wechsel im Vorstand begann ein mehrjähriger Organisationsentwicklungsprozess gemeinsam mit allen Mitarbeitenden, um das ITA zukunftsfähig aufzustellen. Seitdem werden Forschungs‑, Beratungs- und Umsetzungsprojekte in kleinen, multidisziplinären Teams eigenverantwortlich umgesetzt. Die inhaltliche Weiterentwicklung findet nun in thematischen Kompetenzfeldern statt.

Am 1. April übergibt Klaus J. Zink 25 Jahre nach Gründung des ITA die wissenschaftliche Leitung an seinen Nachfolger Prof. Dr. Matthias Rohs, Inhaber des Lehrstuhls für Erwachsenenbildung an der Technischen Universität Kaiserslautern.
(Bild: TU Kaiserslautern)

Bundespräsident Steinmeier verlieh Prof. Dr. Klaus J. Zink am 13. Oktober 2022 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein außerordentliches Engagement für die Arbeitsforschung und die Verbesserung von Arbeitsbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene.
(Bild: Staatskanzlei RLP/Sell)

Das Projekt “Transformation im Zukunftskorridor Saar-Pfalz gestalten: Werteorientiertes Arbeiten und Lernen in der Kreislaufwirtschaft” (KOMATRA) wird im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Zukunft der Wertschöpfung: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ mit rund 10 Millionen Euro über eine Laufzeit von 5 Jahren gefördert und vom Projektträger Karlsruhe begleitet.

Im September 2024 mussten wir Abschied nehmen von unserem Institutsgründer und langjährigen Institutsleiter, Professor Dr. Klaus J. Zink. Neben diesen formalen Rollen war er auch Impulsgeber, Vordenker, Vorgesetzter, Doktorvater oder auch Advocatus Diaboli. Sein Tod ist ein großer Verlust und eine Zäsur für das Institut und die gesamte Forschungsgemeinschaft.
(Bild: TU Kaiserslautern)

ITA-Kollegin Dr. Viola Hellge wurde durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung zum 1.3.2025 für den Zeitraum von einem Jahr als Mitglied des Digitalrates Rheinland-Pfalz ernannt.
(Bild: MASTD Rheinland-Pfalz)

Im April zieht das ITA in die neu eröffneten Räumlichkeiten im ehemaligen C&A‑Gebäude, nun 42kaiserslautern, im Herzen der Stadt. Hier finden die knapp 40 Mitarbeitenden optimale Rahmenbedingungen für die Arbeit in Projektteams.
Gestalten Sie mit uns
die nächsten 30 Jahre!
Wir danken Ihnen für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in all diesen Jahren und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen in die nächsten 30 Jahre zu starten!
ITA Galerie
Entdecken Sie einige Highlights unserer vergangenen Veranstaltungen und Projekte sowie des ITA-Lebens.





































